Re: Warum gibt es Negatives?

Die Ewige Religion

Geschrieben von muktidasa am 28. Juli 2001 16:39:08:

Als Antwort auf: Re: Warum gibt es Negatives? geschrieben von Thomm am 27. Juli 2001 10:55:38:

Man könnte meinen, dass Gott uns genau das gibt, was wir brauchen, um
zu Ihm heimzufinden, und wenn man selbst in grösstem Leid daran fest-
hält, dann hat man's zu absolutem Gottvertrauen gebracht.
Doch wird es kaum jemand geben, der Gott nicht schon mehr oder weniger
angeklagt hätte, weil Er ja nun wirklich sanfter mit Seiner Schöpfung
umgehen könnte.
Und woher kommt das Böse? Unmöglich, dass Gott des Teufels nicht Herr
werden würde; Weil Gott die urerste Ursache ist, muss Er auch die Ursache
des Bösen sein. Um uns zu prüfen? Ein eifersüchtiger und zürnender Gott?
Aber doch die Liebe? Fragen, die nur der Glaube, nicht der Verstand beant-
worten kann. Alles als Gottes Wille zu akzeptieren ist Demut.
Man kann aber Gott mehr un- oder überpersönlich auffassen. Buddha meinte:
Leid ist mit dem Dasein untrennbar verbunden. Lasst uns also eine Ebene jen-
seits des Körpers finden. Leid entsteht, wenn man am körperlichen Leben
hängt, und das ist eine Verstandesmässig nachvollziehbare Antwort auf die
Existenz von Leid und Bösem. Was darüber hinausgeht, ist Glaube.





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