Re: Warum gerade ein Kreuz?

Die Ewige Religion

Geschrieben von Udo am 23. Februar 2006 01:14:

Als Antwort auf: Re: Warum gerade ein Kreuz? geschrieben von Ahmet am 12. Februar 2006 18:43:23:


Hallo Ahmed!
Das Eigentümliche in der Menschheitsgeschichte ist,dass sich die Kulturen vermischen und scheinbare Eigenheiten im laufe der Geschichte vereinnahmt werden.Das Kreuz könnte so ein Symbol sein,die geometrische Abwicklung eines Würfels ergibt ebenfalls ein Kreuz,das könnte mit dem Eckstein aus der Bibel oder einer geometrischer Abwicklung der Bundeslade des Judentums zusammen hängen.Die Lehre des Zarathustra zum Beispiel wird beschrieben,mit 1.Gute Gedanken, 2.Gute Worte,3.Gute Taten. Da sehe ich auch Zusammenhänge zum Christentum oder den fernöstlichen Weisheitslehren. Im Mitraskult,spielt zum Beispiel das Kleinkind eine große Rolle,da drengt sich die Symbolik und Ähnlichkeit des Jesuskindkult förmlich auf.Die Abbildungen des Teufels mit dem Pferdefuß ist in der griechischen Mytologie zum Beispiel der Hirtengott Pan und der hat mit dem heutigen Verständnis dieser Figur(Teufel) aber auch gar nichts gemeinsam.
Ich denke,dass Wissen der damaligen Kulturen,war in weiten Teilen ,,Geheimwissen" und die damaligen Gelehrten haben weite Teile ihres Wissens für sich behalten oder verschlüsselt.Wenn sie den einfachen Menschen damals etwas vermitteln wollten,dann haben sie dieses mit bildhaften Gleichnissen getan.
Ich denke,die Bibel ist ein Lehrbuch Gottes und der Psychosomatik,also ein Lehrbuch von seelischen Kräften und Gesundheit.
Die Worte in der Bibel:,,Das Weib sei des Mannes Untertan" heist für mich: Das Weib, als Sinnbild für den seelischen Anteil eines Menschen soll dem Bewusstsein eines Menschen,versinnbildlicht durch den Mann, untertan sein.Also das Bewusste soll über die Verführungen des seelischen Anteils eines Menschen herrschen.Wer den Begierden übermäßigen Raum in seinem Leben einräumt,der gerät aus dem GlEICHGEWICHT. Wer die KONTROLLE über sein Leben behält,dem geht es gut.
Das ist eine Weisheit,die bei allen Weisheitslehrern und Religionsstiftern wieder zu finden ist.
Wenn ich diesen Satz aus der Bibel:,,Die Frau ist des Mannes Untertan" wörtlich übersetzen b.z.w. leben will,dann kommt Leid ohne Ende in die Welt,dann lebe ich nämlich nicht die Liebe,sondern ich betreibe die seelische Verkrüppelung der Frau,die ich liebe und die mir seelisch GESUNDE Nachkommen schenken soll.Eine Frau die zu tiefst unglücklich ist,die kann selbst kaum Liebe weiter geben,die für meine Kinder LEBENSNOTWENDIG ist,zumindest nicht im optimalem Sinn.
Die Bibel ist ein Buch der Weisheit,wenn sie richtig gelesen und ausgelegt wird,denke ich.
Die Geschichtsbücher sind voll,mit den Konsequenzen einer verfehlten Bibelauslegung.

Gruß Udo.


>Hallo Udo,
>Ich sehe, Du hast den Dok-Tip gesehen. Das mag schon sein, dass das Kreuz seinen Ursprung im Ank-Zeichen hat. Aber nicht über Jesus v. Nazareth. Vielleicht pflegten die Römer Beziehungen mit den Ägyptern. So könnte das Kreuz schon weitergegeben worden sein. Das Christliche Kreuz hat aber nichts mit Echnaton, auch nichts mit dem Monotheismus zu tun.
>Noch die direkten Anhänger von Jesus (Urchristen) lehnten die bildliche Darstellung ab. Erst die ersten Latein sprechenden Christen (Römer) kannten das Kreuz, dass Konstantin der Grosse als sein Sieges-Zeichen erklärte. In seiner Sakralkunst trug das Kreuz nicht den Leib Christi. Bei den röm. Christen symbolisierte das leere Kreuz die Auferstehung von Jesus. Christus wurde manchmal als Lamm oder als junger Mann über dem Kreuz dargestellt. Im 7. Jahrhundert war man jedoch dazu übergegangen, Christus als ganze Figur darzustellen; oft als triumphierenden Christus, der vor dem Kreuz steht. Später wurde wieder der leidende Christus betont und mit einem Lendentuch und einer Dornenkrone, an das Kreuz genagelt, dargestellt. Später waren die meist dreidimensionalen Kreuze in der römisch-katholischen Kirche Kruzifixe, und Kreuzigungsszenen wurden ein sehr verbreitetes Thema in der Malerei und Bildhauerei des Mittelalters und der Renaissance. In protestantischen Kirchen findet man das Kreuz alleine, ohne den Gekreuzigten.
>Also war es nicht das Zeichen des Monotheismus, sondern ein Zeichen der Römer-Christen.
>Gruss
>Ahmet





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