Ramadan - Sultan der 11 Monate
Geschrieben von Cemil Kaya Kaya am 05. November 2005 17:49:28:
Als Antwort auf: Re: es gibt und gab immer kleine unterschiede, wenn neue offenbarungen kamen geschrieben von Ahmet am 05. November 2005 10:53:25:
Friede sei mit Dir, Ahmet,
>Ahmet: Friede sei auch mit Dir Nour Iman,
>Danke für die genaue Ausführung. Ich hätte noch zwei Fragen.
>Nour Iman: warum ich das erwaehne? nun, es gibt eine spezielle steuer, genannt zakat ul fitr (siehe link) und bis zu diesem 'id-gebet soll man diese abgabe zahlen.
>Ahmet: Wem zahlst Du diese Steuer und was geschieht mit diesem Geld?
CK: Die Steuer kommt den Bedürftigen Zugute - letzten endes immer, auch wenn zuweilen sie indirekt, das heißt durch den Staat, organisierterweise Sozialhilfe bekommen sollten.
> Nour Iman: das fasten ist umfangreicher als nur nicht-essen und nicht-trinken. wenn wir fasten, fastet der magen, die augen, die ohren, der mund. dh. wir sollen es auch meiden verbotene dinge zu betrachten, den schlechten reden der menschen zu lauschen und sowieso nichts schlechtes sprechen.
>Ahmet: Was sollen das für verbotene Dinge sein, die man nur während der Fastenzeit und nicht immer (vor Gott) beachten muss? Gott ist immer und überall. Das man das so macht, muss eine menschliche Interpretation sein. Kannst Du mir das bitte erklären. Ich möchte das verstehen können.
CK: Sorry, aber, wenn ich nicht wüßte, daß Du Kenntnisse davon hast, würde ich evtl. verstehen, daß die Erwähnung, man solle im Ramadan sich von allen negativen Dingen fernhalten und Positives denken, sagen und tun, den Eindruck erwecken könnte, man dürfe und solle dann den Rest des Jahres sich alles (Negative) erlauben. Dem ist keinesfalls so, wenn man die islamische Lehre generell kennt und weiß, daß man immer gottgefällig leben und handeln soll.
Der Ramadan bietet hierfür eine besondere und kollektive Gelegenheit, an sich noch gezielter und bewußter zu arbeiten.
Friede
Cemil