Re: Aus "Gespräche mir Gott"
Geschrieben von elke trumm am 23. Oktober 2000 00:34:54:
Als Antwort auf: Aus geschrieben von Reiner am 01. Juni 2000 11:45:38:
ich weiss, dass gott in mir ist und ich in ihm.habe die 3
bände "gespräche mit gott gelesen, vielleicht können wir
uns mal darüber unterhalten ?
r uns mal r es so an.
>Deine Seele weiss alles, was es zu wissen gibt. Doch das Wissen reicht ihr nicht aus. Die Seele strebt nach Erfahrung. Sie möchte ihren grossartigsten Begriff von sich selbst in die grossartigste Erfahrung verwandeln.
>Ich habe lange Zeit über mich spekuliert. Länger als Ihr und ich uns gemeinsam erinnern können. Länger als das Alter dieses Universums mal das Alter des Universums selbst.
>Die Erfahrung von mir selbst ist also relativ jung.
>Am Anfang war nur das was ist und nichts anderes.
>Doch alles was ist konnte sich nicht selbst erkennen, weil alles was ist alles war, was da war, und nichts sonst.
>Und daher war alles was ist...nicht.
>In Abwesenheit von etwas anderem ist alles was ist nicht.
>Das jedoch war mir nicht genug, da ich meine vollendete Grossartigkeit nur begrifflich, nicht aber erfahrungsgemäss erkennen konnte.
>Doch ich sehnte mich nach der Erfahrung Meiner Selbst.
>Ich wollte wissen, was es für ein Gefühl ist, so grossartig zu sein.
>Das war jedoch unmöglich, weil schon der Begriff „grossartig“ relativ ist.
>Ich konnte nicht wissen, was es für Gefühl ist so grossartig zu sein, solange sich nicht das was nicht ist zeigte.
>Ich wusste nur eines, nämlich dass da nichts anderes war.
>Es gab keinen Bezugspunkt ausserhalb von mir.
>So konnte und würde ich mich nie von einem Bezugspunkt ausserhalb von mir kennenlernen können.
>Es gab nur einen Bezugspunkt, und das war ein Ort im Innern.
>Das Ist/Ist-nicht oder Bin/Bin-nicht.
>Doch ich entschied mich, mich erfahrungsgemäss kennenzulernen.
>Diese eine, reine, unsichtbare, unhörbare, und von allem anderen unwahrnehmbare Energie entschloss sich, sich als die vollendete Grossartigkeit zu erfahren, die sie ist.
>Ich erkannte, das ich mich dazu eines Bezugspunkts im Innern bedienen musste.
>Ich folgerte, dass jeder Teil meiner Selbst notwendigerweise weniger als das Ganze sein musste und damit auf den Rest meiner selbst blicken und Grossartigkeit wahrnehmen konnte.
>Und so teilte ich mich in einem gloriosen Augenblick und wurde
>Dies und Das.
>Zum ersten Male existierten Dies und Das gesondert voneinander.
>Und doch existierte beides zugleich.
>So kam es, dass plötzlich 3 Elemente existierten:
>Dies und Das und das was weder Dies und Das ist aber notwendigerweise existieren muss, damit Dies und Das existieren können.
>Es ist das Nichts in dem alles enthalten ist, die Leere, die den Raum enthält, das Alles, das die Teile enthält.
>Durch die Erschaffung dessen was Hier ist und dessen was Dort ist versetzte ich mich in die Lage mich selbst zu erkennen.
>Im Moment dieser grossen Explosion erschuf ich die Relativität, mein grösstes Geschenk an mich selbst, völlig vereinbar mit dem, was Ihr den Urknall nennt.
>Aus Nichts entstand also Alles.
>Ein spirituelles Grossereignis.
>Ich wusste, dass die Liebe nur existieren und sich selbst als reine Liebe erkennen konnte, wenn ihr genaues Gegenteil ebenfalls existierte.
>So erschuf ich vorsätzlich das absolute Gegenteil von Liebe, das, was nun Angst genannt wird.
>In jenem Moment, in dem die Angst existierte, konnte die Liebe ebenfalls als ein Ding existieren, das nun erfahrbar war.
>Diese Erschaffung der Polarität zwischen Liebe und ihrem Gegenteil ist das, was Eure Mythologien als die Geburt des Bösen, den Sündenfall Adams oder die Rebellion Satans bezeichnen.
>Indem ich aus dem Universum eine geteilte Version von mir selbst machte, brachte ich aus reiner Energie alles hervor, was jetzt sowohl sichtbar als auch unsichtbar existiert.
>Denn die zweite Hälfte der Bin/Bin-nicht Gleichung explodierte dabei ebenfalls zu einer unendlichen Anzahl von Teilen, die kleiner sind als ich selbst.
>So entstand das, was ihr die geistige Welt oder die Welt der Geister nennt.
>Nun gab ich den zahllosen Teilen meiner selbst die gleiche Macht zu erschaffen, wie ich sie als Ganzes besitze.
>Dies bedeutet, das wir aus dem gleichen Stoff sind.
>Unsere Essenz ist die gleiche.
>Wir verfügen über die gleichen Fähigkeiten und Eigenschaften, einschliesslich der, physische Existenz aus dünner Luft zu erschaffen.
>Als ich Euch, meine spirituellen Nachkommen schuf, war es mein Ziel mich selbst als Gott kennenzulernen.
>Ich kann dies durch keine andere Weise tun als durch Euch.
>Deshalb ist mein Ziel für Euch, dass Ihr Euch Selbst als Mich erkennt.
>Dies scheint einfach, setzt aber paradoxerweise voraus, das Ihr Euch zunächst als Nicht-Mich erkennt.
>Anders formuliert, Ihr müsst erst nicht sein, damit Ihr Euch erschaffen und damit als Schöpfer erfahren könnt.
>Natürlich könnt Ihr keinesfalls nicht sein , was Ihr seid, nämlich reiner, schöpferischer Geist. Also tatet Ihr das naheliegendste. Ihr habt Euch dazu gebracht zu vergessen, wer und was Ihr wirklich seid.
>Diesen Plan habe ich entworfen. Es ist die aussergewöhnlichste und spektakulärste Idee im ganzen Universum und beinhaltet unsere Zusammenarbeit, weil Ihr alle daran beteiligt seid.
>Eure Aufgabe auf Erden ist deshalb nicht, zu lernen, sondern Euch zu erinnern, wieder einzugliedern und wieder zusammenzusetzen, wer Ihr seid, und dies nicht nur in bezug auf Euch, sondern auch in Bezug auf alle anderen.
>Deshalb besteht Eure Aufgabe zum grossen Teil auch darin, andere daran zu erinnern sich wieder einzugliedern und wieder zusammenzusetzen, wie alle meine wunderbaren Lehrer dies taten.
>Dies ist das einzige Ziel Eurer Seele.